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Impfungen

Impfungen

Hinsichtlich Schutzimpfungen is zu beachten:

Schutzimpfungen und Routinekontrollen bei Kindern Wir bieten Schutzimpfungen gegen die Infektionskrankheiten Diphtherie, Starrkrampf, Keuchhusten, Kinderlähmung, Hämophilus-Meningitis und -Epiglottitis, Masern, Mumps und Röteln. Viele Eltern glauben, es sei für ihre Kinder besser, wenn sie die Infektionskrankheiten durchmachen, statt Impfungen dagegen durchzuführen. Sie vergessen dabei, dass die Kindersterblichkeit noch vor nicht allzu langer Zeit (vor ca. 100 Jahren) wegen der erwähnten Krankheiten im Vergleich zu heute sehr hoch war und nur dank der Schutzimpfungen, besserer Hygiene und besserer Ernährung deutlich zurückging. Demgegenüber sind die extrem seltenen Impfkomplikationen das wesentlich kleinere Risiko.

Je weniger Kinder geimpft sind, desto mehr steigt aber das Risiko für neue Epidemien. Es geht also nicht nur um den Schutz des einzelnen Kindes, sondern auch um den kollektiven Schutz unserer Bevölkerung.

Die regelmässige Kontrolle von Gewicht und Grösse erlaubt das rechtzeitige Intervenieren bei Abweichungen (Entwicklungsverzögerung, Übergewicht etc.). Durch Routine-Untersuchungen können ferner einige Erkrankungen erfasst bzw. ausgeschlossen werden: Schilddrüsenerkrankungen, Stoffwechseldefekte, Tränenkanalstenose, Sehschwäche, Schielen, Netzhaut-Tumore, Hüftdysplasie, Schwerhörigkeit, Hodenhochstand, Blutarmut usw.


Schutzimpfungen und Routinekontrollen bei Erwachsenen

  • Starrkrampf-Impfung: Alle 10 Jahre. Bei stark verschmutzten oder penetrierenden Verletzungen sollte die Impfung bereits nach 5 Jahren wiederholt  werden.
  • Zecken-Impfung: Exponierte Personen wie z.B. Gärtner, Förster, Hundebesitzer, Jogger etc. sollten sich gegen das FSME-Virus impfen lassen. Eine  Grundimmunisierung mit 3 Dosen ergibt einen Infektionsschutz von mindestens 10 Jahren.
  • Grippe-Impfung: Alle Personen über 65 Jahren, Personen mit chronischen Krankheiten (Herz, Lunge, Nieren etc.) sowie deren Angehörige, Bewohner in  Heimen und Institutionen sowie deren Personal. Die Impfung sollte jedes Jahr Mitte Oktober bis Mitte November durchgeführt werden.
  • Pneumokokken-Impfung: Pneumokokken sind Bakterien, die vor allem die Atemwege befallen können. Ein grosser Teil der Fälle von Lungenentzündungen  wird durch Pneumokokken verursacht. Die Impfung wird für die gleichen Personen wie die Grippe-Impfung empfohlen. In der Regel genügt eine einzige  Impfung.
  • Reisen: Kommen Sie spätestens 4 Wochen vor der geplanten Abreise in die Sprechstunde, damit die medizinischen Massnahmen rechtzeitig besprochen  und durchgeführt werden können.